Franke & Bornberg: Studie zum Tarifdschungel der PKV

Interessante Studie von Franke & Bornberg zu PKV-Tarifen mit einigen überraschenden Ergebnissen. Überraschend deshalb, weil hier auch Versicherer ganz vorne rangieren, die sich im Tarifwechsel zum Teil fragwürdig verhalten.

In der Kategorie "Grundschutz" beispielsweise ist auf Platz 3 die AXA mit den Tarifen EL-BONUS-U, Komfort Zahn-U und KUR-U vertreten. Sie tut sich in der Umsetzung der Tarifwechsel-Leitlinien derart schwer, dass allein diese Erkenntnis den Krankenversicherer disqualifiziert. Doch das ist noch nicht alles... denn bei der AXA gibt es noch ganz andere Probleme. Da werden versehentlich Umstellungen in Tarife vorgenommen, für die nur mal ein Beitrag angefragt wurde, oder Anrechnungsbeträge falsch berechnet.

Auf Platz 6, immer noch mit "sehr gut" rangiert die APKV mit dem AktiMed Plus 90PU und der Wechseloption. Auch wenn die APKV die Tarifwechsel-Leitlinien dazu nutzt, um den Dienstleister auszugrenzen, erteilt sie dennoch alle geforderten Auskünfte, was manche Krankenversicherer einfach ignorieren. Allerdings gibt es da noch die Tatsache, dass bei den Anschreiben zur Beitragsanpassung falsche Angaben zum verkaufsstärksten Tarif des abgelaufenen Geschäftsjahres gemacht werden. Das lässt an der Aufrichtigkeit des Unternehmens erheblich zweifeln.

Im Ranking in der Kategorie "Standardschutz" findet sich die APKV mit dem gleichen Tarif (der allerdings jetzt teurer ist, was sich nicht erschließt) auf Platz 3 und die AXA mit VITAL300-U, Komfort Zahn und KUR-U auf Platz 4.

Dahinter ist die Gothaer mit MediVita, MediClinic, Z90 und MediMPlus. Sie ist bekannt dafür, dass sie sich nicht an die Arbeitsrichtlinien zum Standardtarif hält, die der PKV-Verband uns (expertennetzwerk24) gegenüber im April 2016 bei einem informellen Gespräch als bindend bestätigt hat. Diese sehen eine erschwernisneutrale Umstellung vor, wenn in den einzelnen Leistungsbereichen bestimmte prozentuale Erstattungshöhen eingehalten werden. Damit lässt sich dann auch ein hohe SB "wegbügeln" - es sei denn, man ist bei der Gothaer versichert. In diesem Fall wird ein Risikozuschlag verlangt. Da die Gothaer ihre Kunden zu benachteiligen versucht, ist sie auch nicht wirklich empfehlenswert.

In der Kategorie "Topschutz" belegt die AXA bereits Platz 1 mit dem VITAL300-U und tauscht in den Premium Zahn-U. Dahinter kommt die HALLESCHE mit dem NK Bonus, gefolgt von der HUK, PAX und ARAG - soweit so gut.

Im Anschluss auf Platz 6 findet sich der Deutsche Ring mit Comfort+ und PIT. In der Vergangenheit sicherlich keine schlechte Wahl. Bedauerlicherweise hat sich der Ring nach der Trennung von der Baloise unter das Dach der SIGNAL geflüchtet und Dortmund ist nicht gerade für kundenorientiertes Verhalten bekannt.
Seit der Schaffung eines Gleichordnungskonzerns arbeitet beider Krankenversicherer an der Integration des Ring's in die SIGNAL. Das scheint bereits abgeschlossen zu sein... dennoch soll das erst am 01.07.2017 verkündet werden mit Wirkung zum 01.01.2017. Durch die Anpassung zum Jahreswechsel 2016/2017 sollte es nicht möglich sein, dass Ring-Kunden bereits in die SIGNAL-Tarife wechseln können, die keine Anpassung zu verzeichnen hatten. Auch ein solches Vorgehen spricht nicht für den Versicherer (SIGNAL). Beim Deutschen Ring ist die Einstellung anders... ein Jahr zuvor musste der Esprit X angepasst werden. Das führte dazu, dass der Beitrag in der höheren SB-Stufe dem des Esprit entsprach. Der Ring hat seine von der Anpassung betroffenen Kunden angeschrieben und ihnen einen Wechsel in die niedrigere SB-Stufe angeboten - (zumindest denen, die das 60. Lebensjahr bereits vollendet hatten).

Die Studie im Handelsblatt finden Sie hier...

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